„Green Credit Policy" angekündigt

Am 13. Februar 2008 gab die chinesische Regierung den Erlass neuer Richtlinien für den Bankensektor bekannt, die Energieeinsparungen und Umweltschutz betreffen.

 

Nach diesen Richtlinien¹ sind alle Kreditinstitute verpflichtet, mit der chinesischen Umweltschutzbehörde zusammenzuarbeiten, um die umweltpolitischen Vorgaben der Regierung durchzusetzen. Infolgedessen haben einige Kreditinstitute bereits strenge Maßnahmen ergriffen und gewähren keine Kredite mehr an Projekte, die nach den Regierungsrichtlinien mit Bußen belegt wurden.

 

Die chinesische Großbank ICBC hat einen Bericht² herausgegeben, wonach die Banken aufgefordert werden, die Kreditvergabe an Projekte, die gegen die strengen Vorgaben der Regierung verstoßen, entweder einzuschränken oder ganz zu unterbinden. Beschränkungen unterliegende Projekte erhalten so lange keine Darlehen mehr, bis sie den Vorschriften genügen. Erst dann können die Beschränkungen aufgehoben werden.

 

Die China Development Bank unterstützt vollumfänglich Projekte, wie beispielsweise Wassersanierungsprojekte, die die Vorgaben erfüllen. Dadurch ist das Volumen dieser Darlehen jährlich bereits um 35,6 Prozent gestiegen.

 

 

¹ Das „Rundschreiben für die Vermeidung und Steuerung des Kreditrisikos in energie- und verschmutzungsintensiven Industrien" sowie die „Richtlinien zur Kreditvergabe an Industriebetriebe im Hinblick auf Energieeinsparung und Emissionssenkung"

 

² „Expertisen über die Förderung grüner Kredite"

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